Presseartikel

Damit sich was dreht

 

BEG jetzt amtlich registriert – 100. Mitglied wird beschenkt!

Was am 18. November 2013 mit der Gründungsversammlung begann, hat am 13. Juni 2014 seine amtliche Bestätigung erhalten: Die "Bürgerenergie im Landkreis Ebersberg eG" (BEG) ist nun im Genossenschaftsregister München eingetragen. Damit ist die BEG nun geschäftsfähig und voll handlungsfähig. 
 
"Nun können wir endlich unsere Projekte offiziell angehen. Obwohl es uns der Gesetzgeber mit dem neuen EEG nicht leicht macht, sind wir trotzdem überzeugt, die regionale Energiewende in Ebersberg tatkräftig und unaufhaltsam voranzutreiben“, freut sich Vorstand Carl Behmer.
 
Sein Kollege Kurt Scholz bemerkte: "Der positive Start der Genossenschaft mit über 70 Gründungsmitgliedern kann nun weiter vorangetrieben werden. In Kürze werden wird das 100ste Mitglied begrüssen können“. 
 
Auch Vorstand Hans Zäuner strahlte: "Für unser 100stes Mitglied haben wir ein tolles Begrüßungsgeschenk -  ein 'Windrad' ist bereits in Auftrag gegeben
Hier auf dieser Plattform hat man jetzt noch die Chance, 100stes Mitglied der BEG zu werden". 
 

Klärwerk in Glonn als Geldanlage

Per Mausklick zur Wende

 

Quelle: SZ, Regionalteil Ebersberg, 19.04.2014

Premiere bei der REGE

 

Quelle: Hallo Ebersberg,Grafinger Anzeiger, 23.04.2014

 

Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften kritisiert geplante Eigenverbrauchsabgabe und Übergangsregeln

PRESSEMITTEILUNG der DGRV (Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften)
 
EEG-Pläne stoppen regionale Investitionen von 300 Millionen Euro
 
Berlin, 12.02.2014.
Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV kritisiert die geplanten Einschnitte bei der Eigenstromerzeugung und die viel zu kurz angelegten Übergangsfristen. Die vorgesehenen Regelungen hätten folgenschwere Auswirkungen auf die unternehmerische Tätigkeit von Energiegenossenschaften. „Seit der Veröffentlichung des Eckpunktepapiers der Bundesregierung ist die Verunsicherung besonders deutlich zu spüren. Die Ankündigungen haben praktisch zu einem flächendeckenden Investitionsstopp bei den Energiegenossenschaften geführt“, sagt Dr. Eckhard Ott, Vorstands- vorsitzender des DGRV. Nach Schätzungen der Bundesgeschäftsstelle würden allein in diesem Jahr etwa 300 Millionen Euro an Investitionen in allen Teilen Deutschlands zurückgestellt.
 
Der Interessenvertreter der Energiegenossenschaften kritisiert vor allem die geplante Eigenverbrauchsabgabe und die Streichung des Direktverbrauchsausgleichs. „Es ist nicht nachvollziehbar, warum Energiegenossenschaften die EEG-Umlage komplett zahlen sollten, wenn sie ihre Mitglieder mit selbsterzeugten Strom direkt versorgen. Damit bestraft man doch gerade diejenigen, die eine bedarfsgerechte Energieproduktion vor Ort anstreben“, so Ott. Deutschlandweit haben etwa 800 Energiegenossenschaften mit 200.000 Mitgliedern in den letzten Jahren rund 1,5 Mrd. Euro in Erneuerbare Energien investiert.
 
„Derzeit noch gut kalkulierbare Photovoltaik-Projekte wären für Energiegenossenschaften kaum noch darstellbar. Etwa 80 Prozent der Vorhaben rechnen sich dann einfach nicht mehr“, bestätigt Matthias Partetzke, Vorstandsvorsitzender der iNeG eG. Der Oldenburger Projektentwickler hat in den vergangenen sechs Jahren über 60 Genossenschaftsgründungen begleitet und Photovoltaikprojekte mit einer Gesamtleistung von etwa 110.000 Kilowatt umgesetzt. Was die bevorstehende Belastung der Eigenerzeugung konkret bedeutet, zeigt ein aktuelles Projekt der iNeG mit einer 2,8 Megawatt-Photovoltaik-Anlage. Die Kosten der Eigenstromerzeugung liegen bei etwa 12 Cent je Kilowattstunde.
Der investierende Betreiber würde nach Abzug aller Projektaufwendungen etwa 50.000 Euro pro Jahr an Energiekosten sparen. Wenn aber die EEG-Umlage kommt, müsste er jährlich 75.000 Euro für den Eigenstrom zuzahlen, obwohl keine einzige Kilowattstunde in das öffentliche Netz eingespeist wird.
 
Diese Problematik betrifft nicht nur die Solarenergie, sondern z.B. auch Blockheizkraftwerke (BHKW). Verhängnisvoll für viele Investitionen der Energiegenossenschaften sind zudem die viel zu kurzen Übergangsregeln. „Das führt schon jetzt zum Stillstand bei den meisten Projekten. Wer bis zum 22. Januar 2014 noch keine Baugenehmigung für sein BHKW bekommen hat, bleibt auf den bis dahin entstandenen Projektierungskosten sitzen“, ergänzt Partetzke. Solche Projekte haben eine Vorlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der Stichtag für die Inbetriebnahme muss deshalb deutlich hin zum Jahresende verschoben werden.
 
Das Positionspapier der Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften zum EEG 2014 finden Sie unter www.genossenschaften.de\energie.
 
 
Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften vertritt die Interessen von 800 Energiegenossenschaften mit 200.000 Mitgliedern. Sie wird vom DGRV gemeinsam mit dem Baden- Württembergischen Genossenschaftsverband e. V., dem Genossenschaftsverband e. V., dem Genossenschaftsverband Bayern e. V., dem Genossenschaftsverband Weser-Ems e. V. und dem Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband e. V. getragen.
 
 

Umweltseminar für Kinder am 22. November

Quelle: Hallo Ebersberg & Grafinger Anzeiger, 20. November 2013

Energiewende in Glonn - wider aller politischen Entwicklungen

   Quelle: Hallo Ebersberg & Grafinger Anzeiger, 20. November 2013

 

So lief die Gründungsversammlung der BEG / SZ berichtet

Quelle: Süddeutsche Zeitung, Landkreisausgabe Ebersberg, 20. November 2013

100% pure Bürgerenergie - BEG eG gegründet

Mit großen Schritten geht es im Landkreis Ebersberg voran. Wieder ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Energiewende im Landkreis Ebersberg erreicht. Mit der Gründung der BEG eG (Bürgerenergie im Landkreis Ebersberg eG) können zukünftig Projekte mit Bürgerbeteiligung auf dem Weg in eine regenerative Zukunft umgesetzt werden. Getrieben von reiner Bürgerenergie. Energetisch war gestern auch die Stimmung auf der Ebersberger Alm. Deshalb ging auch alles ganz schnell:
Zur Gründungsversammlung fanden sich knapp 100 Bürger des Landkreis Ebersberg ein, darunter 70 Stimmberechtigte. In nur zweieinhalb Stunden wurden Satzung verabschiedet, Mitglieder des Aufsichtsrates gewählt sowie die Vorstandschaft bestimmt. Die Anwesenden, Landrat Robert Niedergesäß und der Klimaschutzmanager des Landkreises Ebersberg, Hans Gröbmayr, zeigten sich vollauf zufrieden. Die Dachgenossenschaft REGE gewinnt mit der BEG weiter an Struktur und füllt sich mit Leben. Lokale Energie-Projekte können so im Sinne aller Beteiligten effizient verwirklicht werden. Und über große Projekte wurde freilich schon getuschelt. Konkrete Ideen gibt es auch schon einige…. Deshalb wurden am selben Abend bereits mehr als 120 Genossenschaftsanteile gezeichnet. Nun steht einer Verwirklichung nichts mehr im Wege. Ebersberg ist und bleibt Vorbild in Sachen Energiewende durch regionale Wertschöpfung. Mehr Infos, Möglichkeiten zu einer Mitgliedschaft und viel mehr gibts hier auf der Seite.
 
Gemäß Protokoll ergibt sich folgende Konstitution der BEG eG:
 
Aufsichtsrat:
Werner Donath (zugleich Vorsitz)
Brigitte Keller (Stellvertreterin des Vorsitzenden)
Waltraud Gruber
Alois Hofstetter
 
 
Vorstandschaft:
Carl Behmer
Kurt Scholz
Hans Zäuner
 
 
Ihre BEG eG

Inhalt abgleichen